Grüne Laufen - Kommunalpolitisches Programm zur Stadtratswahl 2008
Grundsatz:
Nachhaltig, ökologisch, sozial, klimaschonend, bürgernah
Ortsumfahrung:
- Menschen- und umweltgerechte Lösung zum Wohle aller Laufener und Leobendorfer Bürgerinnen und Bürger
- Ausschluss der Osttrasse
Verkehr:
- Innerstädtischen Verkehr fußgänger- und radfahrfreundlicher gestalten
- Ausbau des Radwegenetzes
- Sinnvolle Ausgestaltung der Tempo 30-Zonen
- Verbesserung des Stadtbusnetzes mit einem behinderten- und seniorengerechten Fahrzeug auch in Außenbereiche; Anerkennung der RVO-Fahrkarten; Einführung von Monatskarten
- Überdachte Bushaltestellen mit Sitzgelegenheit
- Grenzüberschreitende Maßnahmen
Stadtentwicklung:
- Stärkung bestehender Siedlungsschwerpunkte
- Maßvolle Außenbereichsentwicklung
- Vermeidung von unnötigem Flächenverbrauch
- Siedlungspolitik, die zu weniger Verkehr führt
- Wiederbelebung der Altstadt durch Unterstützung bei Geschäftsansiedlungen
Altstadt:
- Belebung des Juwels Altstadt durch den Europasteg nutzen und ausbauen
- Sinnvolle Nutzung des Geländes „Alter Bauhof“
- Erhalt der Grundversorgung: Aktive Unterstützung der Stadt zum Erhalt eines Lebensmittelgeschäfts im Zentrum
Verwaltung mit Bürgernähe:
- Umstrukturierung der Verwaltungsspitze: Personelle Trennung von Geschäftsleitung und Kämmerei
- Offenlegung von Entscheidungskriterien und Protokollen
- Behandlung aller zulässigen Themen in öffentlichen Sitzungen des Stadtrats und der Ausschüsse
- Frühzeitiges Einbinden möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse
- Zugang der Bürgerinnen und Bürger zu Daten und Unterlagen der Verwaltung
Wirtschaftsförderung:
- Aktive und vorausschauende Gewerbeansiedlungs- und Wirtschaftsförderungspolitik
- Nutzen der Vergabekriterien für heimische Wirtschaft
- Langfristig geplante Grundstücksvorsorgepolitik
Sparsames Wirtschaften:
- Durch rechtzeitige Erhaltungsmaßnahmen teure Sanierungsmaßnahmen vermeiden Beispiel: Wegenetz
Energie:
- Erhöhung der regionalen Wertschöpfung durch intensives Nutzen der Chancen des Energieeinspeisegesetzes: „Umwelt schonen und damit Geld verdienen“
- Durch Energieeinsparmaßnahmen den städtischen Haushalt entlasten
- Förderung von Nahwärmenetzen für nachwachsende Rohstoffe
Tourismus:
- Zusammen mit Oberndorf gemeinsame Bewerbung und Gestaltung von Tourismusangeboten für Stille-Nacht und die Laufener Altstadt
- Radtourismus nutzen
Kinder und Jugend:
- Erhalt und Ausbau der bestehenden Spielplätze
- Sportanlage für jugendliche Trendsportarten
- Einbindung des städtischen Jugendtreffs in ein professionelles Konzept der Jugendhilfe
Senioren:
- Bildung eines Seniorenrates
Vereine:
- Unterstützung unserer Vereine, die hervorragende Jugendarbeit leisten
- Vernetzung und Zusammenarbeit mit der offenen Jugendarbeit
Wasser:
- Durch Erhöhung des Eigenwasseranteils Einsparung bei Wassergebühren
- Lokale Lösung: Wasserbezug aus Oberndorf oder Aufbau einer kompletten Eigenversorgung
- Sparsamen Umgang mit Wasser fördern
Landwirtschaft:
- Erhalt des städtischen Schlachthofs
- Unterstützung der Aktivitäten des BDM
- Unterstützung der heimischen Landwirtschaft durch kommunale Holzheizungen
Bildung:
- Stärkung der Schulstandorte Laufen und Leobendorf
- Konzept für Mittagsbetreuung und freiwillige, gebundene Ganztagsschule
- Kinder- und familienfreundliches Angebot für Krippe und Hort
Oberndorf:
- Ausbau von Laufen und Oberndorf zu einem gemeinsamen Mittelzentrum
- Absprache der beiden Gemeinden bei Wirtschaftsförderung und Ansiedlungspolitik
- Verstärkte Zusammenarbeit: Gemeinsam günstiger wirtschaften
agenda 21:
- Berücksichtigung des agenda-Leitbildes und der agenda-Arbeit in den Arbeitskreisen in der laufenden Stadtratsarbeit
Kultur:
- Erhalt des vielseitigen Kulturangebots und Ergänzung durch Veranstaltungen für Jugendliche
