27.08.2005, 10:34 Uhr

Gentechnikfreie Produktion ist möglich -

 

 

Der Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen Andreas Graichen informierte sich bei einer Betriebsbesichtigung über die Möglichkeiten einer gentechnikfreien Produktion in der Landwirtschaft.

Gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden der Grünen in BGL und Stadtrat in Laufen Franz Eder machte der 29 jährige Dipl. Volkswirt aus Obing einen Informationsbesuch in der Metzgerei Spitzauer in Leobendorf. Dabei interessierte sich der Direktkandidat für die Landkreide BGL und TS für die Produktionsabläufe in einem modernen Metzgereibetrieb. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Herkunft der Tiere die verarbeitet werden.

Metzgermeister Michael Spitzauer der Inhaber des Betriebes verdeutlichte, dass er großen Wert darauf legt, dass die Tiere von Bauern aus der Umgebung kommen. Dadurch werden, so Michael Spitzauer weiter, die Transportzeiten für die Tiere so kurz wie möglich gehalten. Außerdem weiß er dadurch wie die Bauern von denen er die Tiere bezieht wirtschaften, und nur so kann er entsprechende Qualität für seine Kunden garantieren.

Der Bundestagskandidat und Diplom Volkswirt Andreas Graichen zeigte sich erfreut, das der Betrieb Spitzauer wie viele andere Metzgereien dieses grüne Grundthema, der lokalen Kreisläufe und Wertschöpfung in der Region praktizieren. Vom Betriebsinhaber wollte Er dann noch wissen, ob dieser bei der Auswahl seiner Schlachttiere auf gentechnikfreie Produktion achte. Michael Spitzauer erklärte, dass im die Wahlfreiheit seiner Kunden beim Einkauf, speziell in diesem Bereich, sehr wichtig ist, da er selbst den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft für ein unnötiges Risiko hält.

Durch die Gentechnikgesetzgebung von Verbraucherschutzministerin Renate Künast müssen gentechnisch veränderte Lebensmittel aber auch Futtermittel gekennzeichnet werden. Damit können Landwirte sicherstellen, dass sie ihre Tiere ohne den Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln erzeugen. Kreisvorsitzender Franz Eder fragte nach, ob in der Umgebung genügend Landwirte gentechnikfreies Futter verwenden. Michael Spitzauer zeigte sich erfreut, dass er inzwischen neben entsprechenden Rinderhaltern auch einen Schweinemäster als Lieferanten gefunden hätte, der garantiert gentechnikfreies Kraftfutter einsetzt.

Es gibt, so Michael Spitzauer weiter noch genügend gentechnikfreies Kraftfutter wie Getreide aber auch Sojaschrot im Angebot, leider teilweise zu etwas höheren Preisen. Einig war man sich darüber, dass die Möglichkeiten einer gentechnikfreien Produktion nur durch den Einsatz der Grünen so konsequent möglich wurde. Insbesondere die CDU-CSU wollen bei einer Regierungsübernahme den Einsatz der „Agrogentechnik „ massiv ausweiten und damit den Verbrauchern und den Landwirten gegen ihren Willen die Wahlmöglichkeit im Bereich Gentechnik nehmen.

Damit so das Fazit des Bundestagskandidaten Andreas Graichen sollten sich die Wählerinnen und Wähler bei der Bundestagswahl die Freiheit nehmen und gentechnikfrei, das heißt „Grün“ wählen.

Metzgermeister Michael Spitzauer zeigt dem Bundestagskandidaten Andreas Graichen und Stadtrat Franz Eder die Verarbeitungsräume

Kategorie: Laufen
 

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